Geschützt: Island ganz privat

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Bláa Lónið (Blaue Lagune)

Bláa Lónið

Bláa Lónið

23. Juli 2009

Sachen packen, Haus aufräumen und säubern. Noch einmal versuchen, endlich das Pfeifen des Regenbrachvogels aufzunehmen. Es ist unser letzter Tag in Island in diesem Urlaub, am Nachmittag geht unsere Maschine nach Berlin. Wir beschließen, diesen Tag für etwas zu nutzen, von dem alle Reiseführer meinen, dass es unbedingt zu einem Islandurlaub gehören würde. Bláa Lónið, die Blaue Lagune ist zum Markenzeichen für das kühle Land im Norden geworden. (weiterlesen…)

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Seltún, Krýsuvík und Strokkur

Bunte Erde

Bunte Erde

22. Juli 2009

Der letzte volle Tag in diesem Land voller Wunder. Am meisten interessieren uns bei unserem ersten Aufenthalt die geothermischen Phänomene. Ihnen soll auch der letzte Tag gehören. Wir fahren entlang der Küste der Halbinsel Reykjanesskagi, nach Seltún bei Krýsuvík. Krýsuvík liegt zwischen den Städtchen Grindavík und Hafnarfjörður. Noch einmal wollen wir das leise köchelnde Wasser, den blubbernden Schlamm und die zischenden Solfatare, die weißen Dampfwolken mit ihrem unvergleichlichen Gestank erleben. Zuvor aber machen wir auf einer kleinen Wiese mit Meerblick Rast. (weiterlesen…)

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Fieldwork i Höga Kusten

Hoga Kusten-bron

Hoga Kusten-bron

Und eh ich mich versehe sitz ich auch schon im Auto auf dem Weg Richtung Norden ins Gebiet Hoga Kusten (Hohe Küste). Die Reise stimmte mich zunächst ein wenig missmutig: Wald, Wald, Wald … soweit das Auge reicht. Da kam dann schon nach nur drei Tagen das Heimweh in die Schweiz …, aber der Wandel kam so näher ich die Hoga Kusten für mich entdeckte. Und das Apartment war für das was ich bisher von Feldarbeit kennen gelernt doch eher luxuriös ausgestattet, typisch schwedisch romantisch am Seeufer gelegen, natürlich rot-weiß gestrichen  – was will man mehr?! (weiterlesen…)

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Ankomsten till Uppsala/Sverige

Hej hej!

Aller Abschied tut weh, aber ist manchmal auch ein Neuanfang ...

Aller Abschied tut weh, aber ist manchmal auch ein Neuanfang ...

Nach gut drei Wochen Schweden ist es doch reichlich spät für ein paar Ankunftsbilder aus Uppsala, aber doch möchte ich nicht verpassen einen kleinen Eindruck der viertgrössten Stadt Schwedens und meiner vielleicht neuen Heimat (???) zu vermitteln. Eines kann zumindest schon mal ruhigen Gewissens gesagt sein: das Wetter präsentiert sich hier von seiner Sonnenseite – im wahrsten Sinne des Wortes! Doch wie alles ist es nur eine Frage der Gewöhnung und so habe auch ich Mitteleuropäer mittlerweile gelernt bei strahlendem Sonnenschein um 12 Uhr nachts tief und fest zu schlummern. Dies kann jedoch auch an den endlos langen abwechslungs- und erlebnisreichen Tagen hier liegen. Es blieben mir zwar nur drei Tage Zeit um Uppsala für ein paar erste Eindrücke zu erkunden bevor ich zu meinem ersten Feldstandort an der Hoga Kusten in Richtung Norden aufbrechen musste, aber dennoch wünsche ich euch viel Spass damit. Ha roligt! (weiterlesen…)

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Im heißen Bach bei Hveragerði

Dampfender Bach

Dampfender Bach

21. Juli 2009

Noch müde erheben wir uns aus dem Bett, frühstücken ausgiebig und beginnen auch sonst den Tag langsam. Ausruhen, Erholen, Entspannen steht auf dem Programm für heute. Gegen Mittag machen wir uns noch einmal auf in das schöne Tal bei Hveragerði, das Tal mit dem heißen Bach, das wir kürzlich wegen des Gewitters so plötzlich verlassen mussten. Wieder gehen wir an den beiden Erdlöchern mit kochendem Wasser und zischend entweichendem Dampf vorbei. Wieder blicken wir auf die Berge, auf denen aus allen Poren Dampf dringt. Wir waten durch den lauwarmen Gebirgsbach. Filmen noch einmal den Dampfkessel, in dem der Modder spritzend aufkocht. Ganz in seiner Nähe haben es sich heute ein paar Schafe gemütlich gemacht. Offenbar haben sie das Warnschild „hætta“ (deutsch: Gefahr) nicht gelesen oder ignoriert. Am Badebach beenden wir diesmal unsere Wanderung – und baden ausgiebig. (weiterlesen…)

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Vík í Mýrdal, Jökulsárlón und Skógafoss – Teil 2

Ein Traum in Blau

Ein Traum in Blau

20. Juli 2010, Fortsetzung von Teil 1.

Dann Jökulsárlón, die Gletscherflusslagune. Trotz der anderen Touristen ein Schauspiel für sich. Leider hat sich die Sonne wieder im Dunst der Wolken versteckt, so dass die Szenerie nicht mehr so strahlend wirkt wie die zuvor. Dafür sind hier die Eisberge zahlreicher und größer. Man kann sogar mit einer Kreuzung aus Auto und Schiff eine Fahrt zwischen den Eisbergen unternehmen. Besonders vielfältig ist hier die Vogelwelt. In einer Ecke kuscheln sich die Entenkücken eng aneinander, um in der kühlen, 11 Grad kalten Luft ein wenig Wärme zu finden. Die etwas älteren Entchen tauchen um die Wette. Schlanke Möwen tauchen ins Wasser und mit kleinen Fischen im Schnabel wieder auf. Große Raubmöwen verursachen immer wieder lautes Gezeter unter den anderen Vögeln. Die Eisbrocken sind auch hier weiß und blau, schwarz und marmoriert. Manchmal reiben sie aneinander. Dann fallen größere Brocken spritzend ins erstaunlich klare Wasser. Über einen kleinen Kanal treiben die Eisbrocken ins Meer, nur um gleich darauf von den hohen Wellen an den benachbarten Strand geworfen zu werden. Wir sehen diesem Schauspiel lange zu. (weiterlesen…)

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Vík í Mýrdal, Jökulsárlón und Skógafoss – Teil 1

Showtalent

Showtalent

Jökulsárlón

Jökulsárlón

Skógafoss

Skógafoss

20. Juli 2009

Island muss man entweder erwandern oder mit dem Rad erfahren und so alle Eindrücke intensiv aufnehmen und verarbeiten, oder man ist mit dem Auto unterwegs und kann in derselben Zeit mehr erleben. Das heißt aber auch weite Touren. Wir versuchen immer eine Mischung hinzubekommen. Heute aber steht die weite Tour an. Die Insel ist die Kombination aus Feuer und Eis. Eis aber haben wir bisher nur aus der Ferne gesehen. Deshalb fahren wir jetzt zu Islands berühmtesten Eissee, den Jökulsárlón. Auf dem Weg liegen noch wenigstens zwei weitere grandiose Sehenswürdigkeiten. Der südlichste Zipfel Islands bei Vík í Mýrdal und der gleicheremaßen beeindruckende und schöne Wasserfall Skógafoss. Hin und zurück sind es fast 800 km. Mit allen Fotostopps und zwei längeren Aufenthalten kommen für uns sechzehn Stunden zusammen. Aber wer weiß, wann man wieder herkommt … (weiterlesen…)

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