Rund um den Stechlin

Wegweiser

Wegweiser

21. Juli 2010

Man sollte genießen und schweigen!!! Aus Angst, dass zu viel an Bekanntheit den Zauber dieses Sees untergräbt. Aber wie könnte man nicht von diesem glasklaren, buchtenreichen, verträumten und geheimnisvollen Stechlin im Ruppiner Land schwärmen? Wir machen uns mindestens einmal im Jahr auf die 2-stündige Fahrt dorthin. Inzwischen seit Jahrzehnten, und die Schwärmerei hat sich auf die Kinder übertragen.

In diesem Jahr sind wir sogar zum zweiten Mal da. Nach einem Badeausflug wollen wir dieses Mal die 17 Kilometer rund um den See wandern.  (weiterlesen…)

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Ein Tag als Feldassistenz

Ja, ich liebe meinen Job!

Ja, ich liebe meinen Job!

5:30: Guten Morgen, Aufstehen, Raus aus den Federn, schnell in lange Unterhosen schlüpfen, vorsichtshalber Regensachen drüber werfen, rein in die Gummistiefel und ab geht’s ins Feld. Los geht´s mit dem ersten Projekt mit Gymnadenia conopsea. Da heißt es erst einmal schnell machen, alle Netze (um Bestäuber fern zuhalten) zwischen Nacht- und Tagbestäubten Pflanzen wechseln. 1 Stunde später: schnauf, geschafft. Und gleich geht’s weiter mit dem zweiten Projekt: tägliche Kontrolle von erfolgreichen Blütenbesuchen bei Dacthyloriza lapponica. Irgendwann knurrt dann doch der Magen, und es gibt erst mal einen guten Kaffee und ein reichliches Frühstück. Gestärkt geht´s weiter. Etliche Stunden später wäre dann auch das geschafft. Aber wer wird denn hier an Feierabend denken? Nein, jetzt geht´s erst richtig los: Pflanzenhöhe messen, Blütenblätter messen, Sporlänge messen, Handbestäubungen durchführen … irgendwann hört man einfach müde und sterbenshungrig auf, aber fertig ist man dann noch lange nicht. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag, und übermorgen, und überübermorgen … und hoffentlich scheint da auch die liebe Sonne! (weiterlesen…)

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Landschaftseindrücke aus Tågdalen

characteristische Wegweiser

charakteristische Wegweiser

Für all die kleinen aber doch täglichen Schwierigkeiten, sowie die Einsamkeit während dieser 6 Wochen Aufenthalt in Tågdalen wurde ich jedoch von der faszinierenden Landschaft entlohnt. Es war wahrlich jeden morgen aufs Neue atemberaubend und eine schier unbeschreiblich mystische Stimmung morgens um 5:30 durch den aufsteigenden Nebel durch den Sumpf zum Standort zu stapfen. Zuzusehen wie der Schnee auf den Bergen der gegenüberliegen Talseite von Tag zu Tag weniger wurde, das Moor austrocknete, und die Moltebeeren und Heidelbeeren über den Sommer reiften. Dennoch, es ist ein regenreiches Gebiet und so gab es auch etliche Tage drinnen sitzen und inmitten der dicken dunkelgrauen Wolken warten auf den nächsten Sonnenstrahl und endlich mal wieder die reizvollen Berggipfel sehen zu können. Ich kann nur sagen ich habe mich in diese Landschaft verliebt und werde ganz ganz bestimmt wieder dorthin zurückgehen – bleibt nur die Frage offen: Urlaub oder Arbeit?! (weiterlesen…)

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Survivaltraining in Norwegen

die eigenen vier Wände ;-)

die eigenen vier Wände ;-)

Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung was mich bei meinem nächsten Projekteinsatz in den norwegischen Bergen nahe Trondheim erwarten würde. Alles was ich im Vorfeld über meine geplanten nächsten 4 Wochen Feldarbeit in Norwegen wusste war eine Unterkunft ohne fließend Wasser und Strom, und jeden morgen um 6.00 im Feld zu sein. Aber ich war guter Dinge und es war wunderbares Wetter am Tag des Einzugs in mein „neues Zuhause“. (weiterlesen…)

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Mit dem Fahrrad durch den Naturpark Nuthe-Nieplitz, Teil 1

Paarungsakrobatik

Paarungsakrobatik

19. Juli 2010

Machen Sie diese Tour durch eine Landschaft der stillen Reize, aber machen Sie sie nicht an einem Montag. Und bringen Sie ein wenig pfadfinderische Begabung mit. Wenn Sie nun noch keine asphaltierten Radwege erwarten… Aber der Reihe nach.

Wir beginnen unsere Radtour in dem kleinen Dorf Schäpe. Es liegt direkt an der A 9 und doch ganz ruhig. Durch seinen Spargelhof ist es bis nach Berlin bekannt.

Kurz hinter Schäpe biegen wir auf den Radweg F5, (weiterlesen…)

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“Mein Weltsozialforum 2007″ in Nairobi

DVD "Mein Sozialforum 2007"20. bis 25. Januar 2007

Ich hatte das Glück, an mehreren Weltsozialforen und Europäischen Sozialforen teilzunehmen und das deutsche Sozialforum in Cottbus mit zu organisieren. Glück deshalb, weil es spannend und lehrreich war, so viele, den unterschiedlichsten Strömungen, Gruppen und Konfessionen angehörende, fast immer fröhliche Menschen zu erleben, die für mehr Frieden, für mehr soziale Gerechtigkeit, für den Erhalt der Umwelt, gegen die Kapitalisierung aller Lebensbereiche eintreten.

Auf fast allen Sozialforen habe ich selbst Vorträge gehalten oder Veranstaltungen organisiert. Nach allen Sozialforen habe ich darüber in Wort, Foto und Ton berichtet. Vom ersten Weltsozialforum auf dem afrikanischen Kontinent, das vom 20. bis zum 25. Januar 2007 in der kenianischen Hauptstadt Nairobi stattfand, brachte ich die folgende Dia-Ton-Show mit. (weiterlesen…)

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