Schleierwasserfall am Wilden Kaiser

Schleierwasserfall

18. Juni 2011

Der Morgen empfängt uns mit prasselndem Regen. Die Wolken hängen tief, der Wilde Kaiser ist genauso zu sehen wie der Zahme Kaiser, der jenseits dieses Gebirgszuges liegt, nämlich gar nicht. Wir nutzen die Zeit, um uns in Going umzusehen. Doch sobald sich die ersten helleren Wolken im Grau des Himmels zeigen, machen wir uns auf die Socken.

Zuvor machen wir jedoch eine kleine Entdeckung. (weiterlesen…)

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Astberg und Going am Wilden Kaiser

Blick vom Astberg zum Wilden Kaiser

17. Juli 2011

Kaum in Going angekommen, schnüren wir wieder die Wanderstiefel. Am Nachmittag lässt sich zwar nur noch eine kleine Wanderung wagen, aber immerhin. Wir lassen uns mit dem Berglift auf den Astberg tragen. Der Wilde Kaiser auf der anderen Seite des Tales liegt in der Sonne. Die mächtigen, steil aufragenden, grauen Felsen beeindrucken. (weiterlesen…)

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Liechtensteinklamm

Schleierfall am Ende der Liechtensteinklamm

17. Juli 2011

Bei bestem Wetter verlassen wir Großarl und den Lammwirt. Zum Abschluss gönnen wir uns noch etwas. Am Ausgang des Tales, in St. Johann im Pongau liegt die Liechtensteinklamm. Bereits im Jahre 1875 stellte Johann II. Fürst von Liechtenstein die Mittel bereit, um die Klamm erreichbar zu machen. Seitdem trägt sie seinen Namen – und wir können uns ohne große Anstrengung und Gefahr hinein begeben. Eine Klamm ist wirklich beeindruckend. Tief in den Felsen hat ein Bach seinen Lauf eingegraben. So auch hier. (weiterlesen…)

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Von Großarl zum Schuhflicker

Einfach nur schön

Blick zum Schuhflicker

16. Juni 2011

Die Panoramabahn startet nicht pünktlich. Hängen die Wolken zu tief, sind sie zu dicht? Eine Erklärung gibt es nicht, jedenfalls nicht für uns. Auch ohne Verspätung ist die Betriebszeit für viele Unternehmungen viel zu kurz. Warum gibt es keine Sonnenaufgangs-, keine Sonnenuntergangsfahrten? Doch damit soll es genug der Mäkelei sein. Der Tag wird grandios. Als die Bahn endlich losfährt und wir mit ihr die Wolkendecke durchstoßen, erwartet uns ein fantastischer, unschlagbarer Ausblick. (weiterlesen…)

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Zum Ötzlsee bei Hüttschlag

Am Ötzlsee

15. Juni 2011

Viel Auswahl haben wir heute nicht. Im Tal ist nicht viel zu sehen, und in den Bergen sieht man nichts. Die Wolken hängen tief. So fahren wir zum Talende hinter Hüttschlag bis zum Talwirt. Dort stellen wir das Auto ab und spazieren zum Ötzlsee. Aus der angegebenen Wanderzeit von 40 Minuten werden hinzu die doppelte Zeit und zurückzu die halbe. Hinzu ergeben sich erstaunlich viele Fotomotive. Zum Beispiel der Kreealmwasserfall. Sicher keiner der Giganten dieser Welt – trotzdem schön.

Mich beeindruckt insbesondere der Seehof, (weiterlesen…)

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Eisriesenwelt

Blick vom Höhleneingang

14. Juni 2011

Das Wetter hat sich geändert, die Almen liegen in den tief hängenden Wolken. Wir nutzen den Tag unterirdisch, in der Eisriesenwelt bei Welfen. Die Eisriesenwelt ist die größte erschlossene Eishöhle der Welt und wirklich beeindruckend. Sie ist ein Erlebnis, das man sich, einmal in der Gegend, unter keinen Umständen entgehen lassen sollte. Nur das Fotografierverbot ist mehr als ärgerlich, auch, wenn die Höhle in natura nicht annähernd so bunt und brillant wirkt wie auf den Postkarten suggeriert. (weiterlesen…)

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Haflinger auf der Alm des Lammwirts

13. Juli 2011

Gruppenwanderungen sind nicht mein Fall. Eigentlich. Doch die heutige Tour mit dem Lammwirt ist mehr als angenehm. Mit dem Linienbus fahren wir, begleitet von der Chefin, bis Grund, von wo aus wir uns an den Aufstieg zur Loosbühelalm machen. Die meisten der Gruppe entscheiden sich für den schwierigeren und steileren, aber schnelleren alten Almweg. Der Rest geht auf dem etwas bequemeren Wirtschaftsweg hoch zur Alm. Auch so zieht sich die Gruppe schnell auseinander, ohne den Zusammenhalt zu verlieren. (weiterlesen…)

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Zum Filzmooshörndl

Filzmooshörndl

12. Juli 2011

Früh hatten wir den Sonnenaufgang hoch über den Bergen erlebt. Nach nur kurzer Erfrischung und einer schweren Wahl zwischen den einzelnen Routen geht es wieder hinaus. Wir bleiben im Ellmautal, fahren an dessen Ende bis man mit dem Auto nicht weiter darf. In Grund parken wir das Auto, ziehen uns die festen Wanderschuhe an und machen uns auf den Weg. Die nächsten drei Stunden geht es stetig bergauf bis zu unserem höchsten Punkt, dem Filzmooshörndl. (weiterlesen…)

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Sonnenaufgang über dem Großarltal

Kurz vor dem Sonnenaufgang

12. Juli 2011

Das ist der härteste und einer der schönsten Urlaubstarts, den wir je hatten. Aber der Reihe nach. Gestern kamen wir nach ungefähr acht Stunden Reise in Großarl an (weiterlesen…)

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Von Aschach nach Eferding und Linz

Feuersalamander

27.05.2011

17 km, Auf- und Abstieg je ca.200 m – Heute Morgen wissen wir, weshalb die Bauern gestern so emsig waren: Es regnet heftig. Gestern Abend hatte ich keine Lust mehr zu fotografieren und kann daher die Donauschleuse nur bei schlechter Sicht aus dem Fenster unseres Hotelzimmers fotografieren. Wir überlegen, ob wir den direkten Weg an der Donau entlang nach Eferding nehmen oder den Donausteig, der uns über die Schaunburg, die größte Burgruine Oberösterreichs, führt. Wir entscheiden uns für den Wanderweg. Es gießt wie aus Kannen. Wir stiefeln zur Burg, aber diese ist geschlossen, wir sehen kaum etwas und haben auch keinen einzigen Wanderer getroffen. Gegen Mittag hört der Regen auf, und die Temperaturen sind mild, so dass das Laufen angenehmer wird. Wir freuen uns über einen Feuersalamander, der ruhig mitten auf dem Wanderweg sitzt. (weiterlesen…)

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Von Schlögen nach Aschach

Schlögener Schlinge

26.05.2011

19 km, Auf- und Abstieg je ca. 600 m – Heute können wir nun die Schlögener Schlinge in ihrer Gesamtheit bestaunen. Nach einem steilen Anstieg erreichen wir die Aussicht Schlögener Blick und sind fasziniert von dem Ausblick. Wir lassen uns Zeit und genießen einfach die Natur. Der weitere Wanderweg ist zunächst durch viele steile Auf- und Abstiege gekennzeichnet, zunächst überwiegend im Wald. Das ist auch angenehm, da der Tag sehr heiß zu werden scheint. Später laufen wir in freier Landschaft, und die Sonne scheint erbarmungslos. (weiterlesen…)

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Von Wesenufer nach Schlögen

Paschinger Aussicht

25.05.2011

16 km, Auf- und Abstieg je ca. 800 m – Wir wandern durch das Naturschutzgebiet Kößlbachtal. Es geht stetig bergauf und bald sehen wir den Bach nicht mehr, können ihn nur noch hören. Nach einem kurzen, aber recht steilen Anstieg treten wir aus dem Wald und stehen auf einer wunderschönen Hochebene mit vielen kleinen, liebevoll gepflegten Gehöften. Auf dieser Hochebene erreichen wir die Aussicht „Vierviertelblick“. Von hier aus sieht man auf die vier Viertel Oberösterreichs: (weiterlesen…)

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Pippi L. Fest 2011 in Borkwalde

Pippi in Borkwalde

18. Juni 2011

Ein Zauber liegt über dem Astrid-Lindgren-Platz in Borkwalde. Ein Zauber, dem sich selbst der Wettergott nicht entziehen kann. Während Besucher aus den umliegenden Dörfern von starken Regenfällen und unter Wasser stehenden Flächen berichten, regnet es in Borkwalde nur in der großen Pause zwischen Kinder- und Abendprogramm und kurz ein paar Tropfen zum Beginn der abendlichen Show.

Das Pippi L. Fest in Borkwalde ist längst kein Geheimtipp mehr (siehe Bericht über das Fest im letzten Jahr). Der Astrid-Lindgren-Platz ist voll wie nie. Dabei findet das diesjährige Pippi L. Fest unter besonderen Umständen statt. Genau eine Woche zuvor war ganz in der Nähe des Festplatzes ein Wohnhaus abgebrannt. (weiterlesen…)

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Weimar: Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

25. April 2011

Von Schiller kommend, noch die ersten Verse der „Ode an die Freude“ aus dem Audioguide im Ohr, erreichen wir Buchenwald. Das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald. Das größte Konzentrationslager auf deutschem Boden. Die heutige Gedenkstätte Buchenwald.

Es ist ein sonniger Tage. Auf dem frischen Grün des jungen Rasens blühen unzählige gelb leuchtende Butterblumen. Die Bäume strahlen in junger Frische. Größer könnte der Kontrast zu dem, was in dem Lager damals stattfand, kaum sein. Im Kinoraum sieht man die Fotos der erniedrigten, gequälten Häftlingen – und draußen ist ein wunderbarer, milder Frühlingstag. (weiterlesen…)

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Weimar: Schiller-Haus

Schillers Wohnhaus

25. April 2011

Schiller kommt auf unserer Ostertour eindeutig zu kurz. Bis heute Vormittag. Wir gehen um die Ecke in die heutige Schillerstraße und in sein Wohn- und Sterbehaus. Das Haus wirkt ganz anders, viel bürgerlicher, viel familiärer als das von Goethe. So, wie auch Schillers Leben immer anders, immer bürgerlicher war als das Goethes. Er war der Ärmere, der Entwurzelte, der Kränkere, der Familiärere. Schiller hatte den Mut, ganz loszulassen und die Existenz als freier Schriftsteller zu wagen. Eine große Wahl hatte er auch nicht. (weiterlesen…)

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