Schweiz – Suisse – Svizzera – Svizra

in voller Blüte

Nun hab ich euch die ganze restliche Schweden-Zeit eiskalt vorenthalten. Und eiskalt trifft auch eigentlich ziemlich haargenau was ihr verpasst habt bzw. der ein oder andere von euch ja live miterleben dürfte. Viel gibt es eben nicht zu berichten von einem 5-monatigen Winter, 5 Stunden täglichem Licht und Temperaturen, die nur selten die -15°C Marke überschreiten. So habe ich leider kaum eigene Fotos mit denen ich euch ein paar Eindrücke meiner vergangen Monate in Schweden zeigen könnte, was mich selbst auch sehr betrübt.

Nach einem knappen Jahr Leben in Uppsala hat mich das Schicksal nun doch wieder zurück in die Schweiz gebracht. Von nun an werde ich also von Bergen, Wanderungen, Radtouren und natürlich auch dem Hauptgrund der Rückkehr, mein Doktoratsstudium, berichten. Hier ein kleiner Auftakt zum Vorgeschmack: ein gemütlicher Sonntagsausflug zu einem meiner Lieblingsorte in Basel-Land Arlesheim/Dornach. Vom Dom Arlesheim kann man wunderschön an der Ermitage vorbei zu den Kirchplantagen Schönmatt und weiter hinauf auf den Gempen wandern. Viel Spass also mit dem Werder des Baselbiet. In diesem Sinne also: welcome to my next step of live! (weiterlesen…)

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Wiedersehen in Genf

José

Ja, lang lang ist´s her, dass José und ich uns zum letzen Mal gesehen haben. Aber nun ist die lange Zeit der Trennung fast geschafft, und die ersten Vorbereitungen für den großen endgültigen Umzug nach Schweden gestartet. Einen guten Monat bevor nun auch meine bessere Hälfte den großen Schritt wagt und sich „ganz unauffällig“ unters groß-schlank-blond-und-blauäugige schwedische Volk mischt, haben wir uns vergangenes Wochenende zur ersten Gepäckverfrachtung in des Schweizers Hauptstadt Genf getroffen. Ja, richtig – nach dem ich nun schon seit einem halben Jahr auch gar nicht mehr in der Schweiz lebe, habe ich es dennoch endlich geschafft, das lang ersehnte Ziel besuchen. Und es waren drei kurze, doch perfekte Tage! Wir hatten tolles Wetter, gute Laune, ja, und viel brauchten wir ja auch nicht für unser Wiedersehen. Nur Käse, Wein und Maroni, das war ein Muss! Natürlich will ich euch dir schönsten Eindrücke dieser charismatischen Stadt am Genfer See und mit Blick auf den Mont Blanc nicht vorenthalten. Viel Vergnügen! (weiterlesen…)

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Uppsala im Herbst

Herbstspaziergang

So, liebe Familie und Freunde, diesmal gibt es etwas für alle Lesefaulen unter euch. Oder die, die sich immer über zu lange Beiträge beschweren, nicht wahr mein Schatz ;-)

Ich lade euch ein, mich auf einem herbstlich, stimmungsvollen Spaziergang in Uppsala und Umgebung zu begleiten, bevor der lange, dunkle schwedische Winter naht – oh Graus, oh Graus! (weiterlesen…)

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4 Jahre Uppsala

Willkommen Zuhause

So, liebe Familie und Freunde, nach gut 4 Monaten des langen Hoffens und Bangens ist der Groschen nun mehr oder weniger gefallen: ich werde wohl die kommenden 4 Jahre in Uppsala verbringen und mich am Ende Frau Doktor schimpfen lassen können. Nach allerhand anfänglichen Schwierigkeiten läuft mein Alltag hier in Schweden mittlerweile recht normal, wobei von Langeweile noch bei weitem nicht die Rede sein kann. Beständig, aber dennoch immer nur Stepp bei Stepp kommt hier alles in die richtigen Bahnen. Und so habe ich doch jeden Tag noch alle Hände voll zu tun ein Leben für José und mich hier aufzubauen. Nach der Zusage einer PhD Stelle wäre nun endlich auch der wohl schwierigste und nervraubendste Schritt vollbracht: die Wohnung. Am Samstag habe ich nach langer Suche schlussendlich meinen Mietvertrag unterschrieben und bin nun stolze „Besitzerin“ eines kleinen niedlichen Schwedenhäuschens. Nun heißt es nur noch hoffen, dass wir beide im Frühjahr in interessante Forschungsprojekte starten können und in der Zwischenzeit üben wie uns einfach ein bisschen darin „gute Schweden“ zu sein. Wir jedenfalls freuen uns auf eine tolle Zeit in Uppsala und hoffen auf reichlich Besuch!

Diesmal wird es also einfach ein paar gemischte Bilder geben von Josés Besuch in Uppsala (der leider schon im August war) und unserem neuen Häuschen. (weiterlesen…)

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Ein Tag als Feldassistenz

Ja, ich liebe meinen Job!

Ja, ich liebe meinen Job!

5:30: Guten Morgen, Aufstehen, Raus aus den Federn, schnell in lange Unterhosen schlüpfen, vorsichtshalber Regensachen drüber werfen, rein in die Gummistiefel und ab geht’s ins Feld. Los geht´s mit dem ersten Projekt mit Gymnadenia conopsea. Da heißt es erst einmal schnell machen, alle Netze (um Bestäuber fern zuhalten) zwischen Nacht- und Tagbestäubten Pflanzen wechseln. 1 Stunde später: schnauf, geschafft. Und gleich geht’s weiter mit dem zweiten Projekt: tägliche Kontrolle von erfolgreichen Blütenbesuchen bei Dacthyloriza lapponica. Irgendwann knurrt dann doch der Magen, und es gibt erst mal einen guten Kaffee und ein reichliches Frühstück. Gestärkt geht´s weiter. Etliche Stunden später wäre dann auch das geschafft. Aber wer wird denn hier an Feierabend denken? Nein, jetzt geht´s erst richtig los: Pflanzenhöhe messen, Blütenblätter messen, Sporlänge messen, Handbestäubungen durchführen … irgendwann hört man einfach müde und sterbenshungrig auf, aber fertig ist man dann noch lange nicht. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag, und übermorgen, und überübermorgen … und hoffentlich scheint da auch die liebe Sonne! (weiterlesen…)

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Landschaftseindrücke aus Tågdalen

characteristische Wegweiser

charakteristische Wegweiser

Für all die kleinen aber doch täglichen Schwierigkeiten, sowie die Einsamkeit während dieser 6 Wochen Aufenthalt in Tågdalen wurde ich jedoch von der faszinierenden Landschaft entlohnt. Es war wahrlich jeden morgen aufs Neue atemberaubend und eine schier unbeschreiblich mystische Stimmung morgens um 5:30 durch den aufsteigenden Nebel durch den Sumpf zum Standort zu stapfen. Zuzusehen wie der Schnee auf den Bergen der gegenüberliegen Talseite von Tag zu Tag weniger wurde, das Moor austrocknete, und die Moltebeeren und Heidelbeeren über den Sommer reiften. Dennoch, es ist ein regenreiches Gebiet und so gab es auch etliche Tage drinnen sitzen und inmitten der dicken dunkelgrauen Wolken warten auf den nächsten Sonnenstrahl und endlich mal wieder die reizvollen Berggipfel sehen zu können. Ich kann nur sagen ich habe mich in diese Landschaft verliebt und werde ganz ganz bestimmt wieder dorthin zurückgehen – bleibt nur die Frage offen: Urlaub oder Arbeit?! (weiterlesen…)

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Survivaltraining in Norwegen

die eigenen vier Wände ;-)

die eigenen vier Wände ;-)

Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung was mich bei meinem nächsten Projekteinsatz in den norwegischen Bergen nahe Trondheim erwarten würde. Alles was ich im Vorfeld über meine geplanten nächsten 4 Wochen Feldarbeit in Norwegen wusste war eine Unterkunft ohne fließend Wasser und Strom, und jeden morgen um 6.00 im Feld zu sein. Aber ich war guter Dinge und es war wunderbares Wetter am Tag des Einzugs in mein „neues Zuhause“. (weiterlesen…)

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Freetime i Hoga Kusten

Abiturfeier

Abiturfeier

Ja, ich will euch mal nichts vorflunkern. Natürlich hatte ich zwischendurch auch den einen oder anderen Tag frei, und diese habe ich natürlich auch genutzt, um ein paar Ausflüge entlang der Schwedischen Küste zu unternehmen. Aber wie bereits erwähnt – die Auswahl ist mangels Vehikel sehr beschränkt, und so endete es dann zumeist statt gewünschten Naturabenteuer in einem Stadtbummel. Aber auch das war schön, denn so richtig von Stadt in unserem Sinne traut man sich ja schon fast gar nicht zu reden so nördlich in Schweden. Wie dem auch sei, ich möchte euch also diesmal aus Härnösand, Ornköldsvik und Umeå berichten. Ein bisschen von allem: Land, Leute und Kultur – denn so manches geht hier offensichtlich ein wenig anders zu als im prüden, bürokratischen Deutschland, aber ihr werdet sehen. (weiterlesen…)

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Fieldwork i Höga Kusten

Hoga Kusten-bron

Hoga Kusten-bron

Und eh ich mich versehe sitz ich auch schon im Auto auf dem Weg Richtung Norden ins Gebiet Hoga Kusten (Hohe Küste). Die Reise stimmte mich zunächst ein wenig missmutig: Wald, Wald, Wald … soweit das Auge reicht. Da kam dann schon nach nur drei Tagen das Heimweh in die Schweiz …, aber der Wandel kam so näher ich die Hoga Kusten für mich entdeckte. Und das Apartment war für das was ich bisher von Feldarbeit kennen gelernt doch eher luxuriös ausgestattet, typisch schwedisch romantisch am Seeufer gelegen, natürlich rot-weiß gestrichen  – was will man mehr?! (weiterlesen…)

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Ankomsten till Uppsala/Sverige

Hej hej!

Aller Abschied tut weh, aber ist manchmal auch ein Neuanfang ...

Aller Abschied tut weh, aber ist manchmal auch ein Neuanfang ...

Nach gut drei Wochen Schweden ist es doch reichlich spät für ein paar Ankunftsbilder aus Uppsala, aber doch möchte ich nicht verpassen einen kleinen Eindruck der viertgrössten Stadt Schwedens und meiner vielleicht neuen Heimat (???) zu vermitteln. Eines kann zumindest schon mal ruhigen Gewissens gesagt sein: das Wetter präsentiert sich hier von seiner Sonnenseite – im wahrsten Sinne des Wortes! Doch wie alles ist es nur eine Frage der Gewöhnung und so habe auch ich Mitteleuropäer mittlerweile gelernt bei strahlendem Sonnenschein um 12 Uhr nachts tief und fest zu schlummern. Dies kann jedoch auch an den endlos langen abwechslungs- und erlebnisreichen Tagen hier liegen. Es blieben mir zwar nur drei Tage Zeit um Uppsala für ein paar erste Eindrücke zu erkunden bevor ich zu meinem ersten Feldstandort an der Hoga Kusten in Richtung Norden aufbrechen musste, aber dennoch wünsche ich euch viel Spass damit. Ha roligt! (weiterlesen…)

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Engelberg

Am Titlis

Am Titlis

Wie auch bereits im letzen Jahr führte uns der Wochenend-Institutsauflug vom 14.-15.02.2010 wieder ins verschneite Engelberg – eines der größten und bekanntesten Skigebiete der Innerschweiz. Voller Enthusiasmus und Vorfreude, endlich wieder einmal ein paar Tage in den Bergen zu verbringen, sind wir mit Sack und Pack (die Schneeschuh leider noch unter dem Arm) im Tal losgestiefelt. Leider war es am ersten Tag jedoch viel, viel, viel zu kalt draußen, und so mussten wir bereits nach zwei Stunden wieder rein in die warme Stube, um Hände und Füße aufzuwärmen. Der Sonntag zeigte sich dann jedoch von seiner allerbesten Sonnenseite, und so haben wir alle Ersparnisse zusammengekratzt und uns die Liftfahrt bis ganz nach oben auf den Titlis gegönnt. Die Aussicht und der Schnee waren perfekt, und so ging es dann Stück für Stück teils mit Lift, teils mit Schneeschuh wieder hinab ins Tal, in den Zug nach Basel und schlussendlich zufrieden und erschöpft nach einem endlos langen Winterwander-Tag ins Bett. (weiterlesen…)

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