Von Aschach nach Eferding und Linz

Feuersalamander

27.05.2011

17 km, Auf- und Abstieg je ca.200 m – Heute Morgen wissen wir, weshalb die Bauern gestern so emsig waren: Es regnet heftig. Gestern Abend hatte ich keine Lust mehr zu fotografieren und kann daher die Donauschleuse nur bei schlechter Sicht aus dem Fenster unseres Hotelzimmers fotografieren. Wir überlegen, ob wir den direkten Weg an der Donau entlang nach Eferding nehmen oder den Donausteig, der uns über die Schaunburg, die größte Burgruine Oberösterreichs, führt. Wir entscheiden uns für den Wanderweg. Es gießt wie aus Kannen. Wir stiefeln zur Burg, aber diese ist geschlossen, wir sehen kaum etwas und haben auch keinen einzigen Wanderer getroffen. Gegen Mittag hört der Regen auf, und die Temperaturen sind mild, so dass das Laufen angenehmer wird. Wir freuen uns über einen Feuersalamander, der ruhig mitten auf dem Wanderweg sitzt. (weiterlesen …)

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Von Schlögen nach Aschach

Schlögener Schlinge

26.05.2011

19 km, Auf- und Abstieg je ca. 600 m – Heute können wir nun die Schlögener Schlinge in ihrer Gesamtheit bestaunen. Nach einem steilen Anstieg erreichen wir die Aussicht Schlögener Blick und sind fasziniert von dem Ausblick. Wir lassen uns Zeit und genießen einfach die Natur. Der weitere Wanderweg ist zunächst durch viele steile Auf- und Abstiege gekennzeichnet, zunächst überwiegend im Wald. Das ist auch angenehm, da der Tag sehr heiß zu werden scheint. Später laufen wir in freier Landschaft, und die Sonne scheint erbarmungslos. (weiterlesen …)

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Von Wesenufer nach Schlögen

Paschinger Aussicht

25.05.2011

16 km, Auf- und Abstieg je ca. 800 m – Wir wandern durch das Naturschutzgebiet Kößlbachtal. Es geht stetig bergauf und bald sehen wir den Bach nicht mehr, können ihn nur noch hören. Nach einem kurzen, aber recht steilen Anstieg treten wir aus dem Wald und stehen auf einer wunderschönen Hochebene mit vielen kleinen, liebevoll gepflegten Gehöften. Auf dieser Hochebene erreichen wir die Aussicht „Vierviertelblick“. Von hier aus sieht man auf die vier Viertel Oberösterreichs: (weiterlesen …)

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Pippi L. Fest 2011 in Borkwalde

Pippi in Borkwalde

18. Juni 2011

Ein Zauber liegt über dem Astrid-Lindgren-Platz in Borkwalde. Ein Zauber, dem sich selbst der Wettergott nicht entziehen kann. Während Besucher aus den umliegenden Dörfern von starken Regenfällen und unter Wasser stehenden Flächen berichten, regnet es in Borkwalde nur in der großen Pause zwischen Kinder- und Abendprogramm und kurz ein paar Tropfen zum Beginn der abendlichen Show.

Das Pippi L. Fest in Borkwalde ist längst kein Geheimtipp mehr (siehe Bericht über das Fest im letzten Jahr). Der Astrid-Lindgren-Platz ist voll wie nie. Dabei findet das diesjährige Pippi L. Fest unter besonderen Umständen statt. Genau eine Woche zuvor war ganz in der Nähe des Festplatzes ein Wohnhaus abgebrannt. (weiterlesen …)

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Weimar: Gedenkstätte Buchenwald

Gedenkstätte Buchenwald

25. April 2011

Von Schiller kommend, noch die ersten Verse der „Ode an die Freude“ aus dem Audioguide im Ohr, erreichen wir Buchenwald. Das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald. Das größte Konzentrationslager auf deutschem Boden. Die heutige Gedenkstätte Buchenwald.

Es ist ein sonniger Tage. Auf dem frischen Grün des jungen Rasens blühen unzählige gelb leuchtende Butterblumen. Die Bäume strahlen in junger Frische. Größer könnte der Kontrast zu dem, was in dem Lager damals stattfand, kaum sein. Im Kinoraum sieht man die Fotos der erniedrigten, gequälten Häftlingen – und draußen ist ein wunderbarer, milder Frühlingstag. (weiterlesen …)

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Weimar: Schiller-Haus

Schillers Wohnhaus

25. April 2011

Schiller kommt auf unserer Ostertour eindeutig zu kurz. Bis heute Vormittag. Wir gehen um die Ecke in die heutige Schillerstraße und in sein Wohn- und Sterbehaus. Das Haus wirkt ganz anders, viel bürgerlicher, viel familiärer als das von Goethe. So, wie auch Schillers Leben immer anders, immer bürgerlicher war als das Goethes. Er war der Ärmere, der Entwurzelte, der Kränkere, der Familiärere. Schiller hatte den Mut, ganz loszulassen und die Existenz als freier Schriftsteller zu wagen. Eine große Wahl hatte er auch nicht. (weiterlesen …)

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Weimar: Römisches Haus, Schloss und Park Belvedere sowie Goethes Gartenhaus

Römisches Haus

Schloss Belvedere

Goethes Gartenhaus

24. April 2011

Vom Frauenplan aus gehen wir als erstes noch einmal zum Römischen Haus, das uns schon gestern so beeindruckte. Jetzt, am Vormittag, steht die Sonne zum Fotografieren viel günstiger. Das Haus lohnt sich, einfach so, wie es über dem Ilmtal thront. Man blickt hinunter auf die saftiggrüne Wiese und die Ilm. Das Haus lohnt sich aber auch aus kulturhistorischer Sicht, gilt es doch als erstes rein klassizistisches Gebäude Deutschlands. Und, na klar, Goethe hat wesentlich daran mitgewirkt.

Danach nehmen wir den Bus Linie 1 und fahren in Richtung Schloß und Park Belvedere. Er bringt uns zwar nicht ganz bis hin, dazu hatten wir die falsche Zeit und damit die falsche Route erwischt. Doch der Rest bis zum Schloß läuft sich schnell, und das Ziel lohnt sich allemal. In großem Schwung führt die bis dahin gerade Belvedere Allee am Sowjetischen Ehrenfriedhof vorbei, an ihrem Ende trifft man erwartet und doch überraschend auf die Schlossanlage. Hier wusste man zu leben! (weiterlesen …)

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Geschützt: Weimar ganz privat

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Von Engelhartszell nach Wesenufer

Rückblick nach Engelhartszell

24.05.2011

10 km, Auf- und Abstieg je ca. 170 m – Diese recht kurze Etappe führt uns fast immer parallel zur Donau. Aber bevor wir Engelhartszell verlassen, besichtigen wir zunächst die Kirche des Stiftes Engelszell. Die Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut. Überrascht sind wir von der modernen Deckengestaltung . Diese wurde erst 1957 nach einer früheren Beschädigung geschaffen. Wir sehen uns noch ein wenig in dem kleinen Laden an der Klosterpforte um, in dem u. a.  Klosterliköre und Käse angeboten werden. Dann geht es weiter. Das Wetter ist herrlich, die Sonne scheint, und es ist warm. Bereits am frühen Nachmittag kommen wir in Wesenufer an. Nach einer gemütlichen Kaffeepause sehen wir uns den Ort an und laufen am gegenüberliegenden Ufer der Donau entlang. Wir genießen ganz einfach die Ruhe und die schöne Landschaft. (weiterlesen …)

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Von Passau nach Engelhartszell

Durchblick

23.05.2011

16 km, Auf- und Abstieg je 700 m – Die Wanderetappe beginnt mit einer einstündigen Schiffsfahrt auf dem „Kristallschiff“ von Passau bis nach Kasten . Wir genießen bei herrlichem Sonnenschein den Blick auf Passau. Sehr schön kann man die Einmündungen der beiden Flüsse Ilz und Inn erkennen. Ab Kasten geht es zunächst bergauf und dann weiter durch Wälder, über Felder und Wiesen. Hin und wieder haben wir herrliche Aussichten auf die gegenüberliegende Donauseite, die Donau selbst aber sehen wir auf dieser Etappe nur selten. An besonderen Aussichten gibt es nicht einfach nur Aussichtspunkte, sondern sie wurden künstlerisch hervorgehoben durch Skulpturen. Lohnend war ein kleiner Abstecher zu einem Aussichtspunkt auf das Donaukraftwerk Jochenstein und den Jochenstein. Nach einer Sage sitzt dort in mondhellen Nächten die Nixe Isa, die Schwester der Loreley. Dann geht es für uns wieder bergab an das Ufer der Donau zu unserem Etappenziel Engelhartszell. (weiterlesen …)

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Weimar: Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Haus am Horn und Park an der Ilm

Weltkulturerbe: Haus am Horn

23. April 2011

Wir schlafen länger als geplant, und eigentlich ist es nur so eine Idee auf dem Weg in die Altstadt. Wir fragen bei der Herzogin Anna Amalia Bibliothek nach – und erwischen doch tatsächlich Karten für 12:30 Uhr. Zwei von zweihundertfünfzig für diesen Tag. Unglaublich! (weiterlesen …)

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Passau

Passauer Detail

22.05.2011

In diesem Jahr haben wir uns den Donausteig für unsere alljährliche Wanderung ohne Gepäck ausgesucht. Wir wandern von Passau nach Linz. Anreise mit dem Zug nach Passau. Ein älterer Einheimischer beschrieb uns Passau als das Venedig Bayerns. Ich dachte mir: Naja, welche Orte so als Venedig bezeichnet werden … Aber ich habe mich korrigiert. Passau vermittelt tatsächlich ein wenig diesen Eindruck durch die vielen kleinen engen Gassen, die alten Häuser mit den netten Fensterdekorationen und den lauen Frühlingsabend. Den Abend haben wir bei einem Gläschen Wein in einem grünberankten Restaurantgarten und einem guten Essen ausklingen lassen. (weiterlesen …)

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Weimar: Stadtrundgang und Goethehaus

Goethes Wohnhaus

22. April 2011

Karfreitag. Wir fahren am späten Vormittag los und haben Glück. Die Staus sind immer auf der anderen Seite. Im Gewirr der Einbahnstraßen in Weimar haben wir trotz Navi leichte Schwierigkeiten, unser Hotel zu finden. Angekommen machen wir uns auf einen ersten Rundgang durch die Stadt. Im Badecker heißt die Route „Weimar kompakt“. (weiterlesen …)

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Geschichten, die der Wald um Borkwalde erzählt

Flyer

21. Mai 2011

Man sieht, was man weiß. Wer am Waldspaziergang mit dem Revierförster Jens Schwoch teilnahm, den der Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. organisierte, der sieht mehr im Wald. Sogar kleine Dramen lassen sich nachvollziehen. Um 9:30 Uhr geht es am Wirtshaus am Siebenbrüderweg los. Einmal über die Straße – und schon gibt es den ersten Stopp. (weiterlesen …)

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Auf Obstweinradtour

Schwarze Johannisbeere

7. Mai 2011

Wenn man quasi neben dem größten ostdeutschen Volksfest, dem Werderaner Baumblütenfest, wohnt, dann muss man einfach mal vorbeischauen. Erst recht, wenn der Himmel so wolkenlos und die Temperatur so milde wie heute sind. Selbst dann, wenn es wie in diesem Jahr ein Baumblütenfest fast ohne Baumblüten ist. Auch dann, wenn man den damit verbundenen Rummel eigentlich nicht mag. Zum Glück gibt es zahlreiche, weitläufige Obsthöfe weit ab vom Zentrum Werders, die gut besucht und trotzdem idyllisch sind. (weiterlesen …)

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