4 Jahre Uppsala

Willkommen Zuhause

So, liebe Familie und Freunde, nach gut 4 Monaten des langen Hoffens und Bangens ist der Groschen nun mehr oder weniger gefallen: ich werde wohl die kommenden 4 Jahre in Uppsala verbringen und mich am Ende Frau Doktor schimpfen lassen können. Nach allerhand anfänglichen Schwierigkeiten läuft mein Alltag hier in Schweden mittlerweile recht normal, wobei von Langeweile noch bei weitem nicht die Rede sein kann. Beständig, aber dennoch immer nur Stepp bei Stepp kommt hier alles in die richtigen Bahnen. Und so habe ich doch jeden Tag noch alle Hände voll zu tun ein Leben für José und mich hier aufzubauen. Nach der Zusage einer PhD Stelle wäre nun endlich auch der wohl schwierigste und nervraubendste Schritt vollbracht: die Wohnung. Am Samstag habe ich nach langer Suche schlussendlich meinen Mietvertrag unterschrieben und bin nun stolze „Besitzerin“ eines kleinen niedlichen Schwedenhäuschens. Nun heißt es nur noch hoffen, dass wir beide im Frühjahr in interessante Forschungsprojekte starten können und in der Zwischenzeit üben wie uns einfach ein bisschen darin „gute Schweden“ zu sein. Wir jedenfalls freuen uns auf eine tolle Zeit in Uppsala und hoffen auf reichlich Besuch!

Diesmal wird es also einfach ein paar gemischte Bilder geben von Josés Besuch in Uppsala (der leider schon im August war) und unserem neuen Häuschen. (weiterlesen …)

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Ein Tag als Feldassistenz

Ja, ich liebe meinen Job!

Ja, ich liebe meinen Job!

5:30: Guten Morgen, Aufstehen, Raus aus den Federn, schnell in lange Unterhosen schlüpfen, vorsichtshalber Regensachen drüber werfen, rein in die Gummistiefel und ab geht’s ins Feld. Los geht´s mit dem ersten Projekt mit Gymnadenia conopsea. Da heißt es erst einmal schnell machen, alle Netze (um Bestäuber fern zuhalten) zwischen Nacht- und Tagbestäubten Pflanzen wechseln. 1 Stunde später: schnauf, geschafft. Und gleich geht’s weiter mit dem zweiten Projekt: tägliche Kontrolle von erfolgreichen Blütenbesuchen bei Dacthyloriza lapponica. Irgendwann knurrt dann doch der Magen, und es gibt erst mal einen guten Kaffee und ein reichliches Frühstück. Gestärkt geht´s weiter. Etliche Stunden später wäre dann auch das geschafft. Aber wer wird denn hier an Feierabend denken? Nein, jetzt geht´s erst richtig los: Pflanzenhöhe messen, Blütenblätter messen, Sporlänge messen, Handbestäubungen durchführen … irgendwann hört man einfach müde und sterbenshungrig auf, aber fertig ist man dann noch lange nicht. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag, und übermorgen, und überübermorgen … und hoffentlich scheint da auch die liebe Sonne! (weiterlesen …)

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Survivaltraining in Norwegen

die eigenen vier Wände ;-)

die eigenen vier Wände ;-)

Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung was mich bei meinem nächsten Projekteinsatz in den norwegischen Bergen nahe Trondheim erwarten würde. Alles was ich im Vorfeld über meine geplanten nächsten 4 Wochen Feldarbeit in Norwegen wusste war eine Unterkunft ohne fließend Wasser und Strom, und jeden morgen um 6.00 im Feld zu sein. Aber ich war guter Dinge und es war wunderbares Wetter am Tag des Einzugs in mein „neues Zuhause“. (weiterlesen …)

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“Mein Weltsozialforum 2007″ in Nairobi

DVD "Mein Sozialforum 2007"20. bis 25. Januar 2007

Ich hatte das Glück, an mehreren Weltsozialforen und Europäischen Sozialforen teilzunehmen und das deutsche Sozialforum in Cottbus mit zu organisieren. Glück deshalb, weil es spannend und lehrreich war, so viele, den unterschiedlichsten Strömungen, Gruppen und Konfessionen angehörende, fast immer fröhliche Menschen zu erleben, die für mehr Frieden, für mehr soziale Gerechtigkeit, für den Erhalt der Umwelt, gegen die Kapitalisierung aller Lebensbereiche eintreten.

Auf fast allen Sozialforen habe ich selbst Vorträge gehalten oder Veranstaltungen organisiert. Nach allen Sozialforen habe ich darüber in Wort, Foto und Ton berichtet. Vom ersten Weltsozialforum auf dem afrikanischen Kontinent, das vom 20. bis zum 25. Januar 2007 in der kenianischen Hauptstadt Nairobi stattfand, brachte ich die folgende Dia-Ton-Show mit. (weiterlesen …)

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Fieldwork i Höga Kusten

Hoga Kusten-bron

Hoga Kusten-bron

Und eh ich mich versehe sitz ich auch schon im Auto auf dem Weg Richtung Norden ins Gebiet Hoga Kusten (Hohe Küste). Die Reise stimmte mich zunächst ein wenig missmutig: Wald, Wald, Wald … soweit das Auge reicht. Da kam dann schon nach nur drei Tagen das Heimweh in die Schweiz …, aber der Wandel kam so näher ich die Hoga Kusten für mich entdeckte. Und das Apartment war für das was ich bisher von Feldarbeit kennen gelernt doch eher luxuriös ausgestattet, typisch schwedisch romantisch am Seeufer gelegen, natürlich rot-weiß gestrichen  – was will man mehr?! (weiterlesen …)

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