Ein Tag als Feldassistenz

Ja, ich liebe meinen Job!

Ja, ich liebe meinen Job!

5:30: Guten Morgen, Aufstehen, Raus aus den Federn, schnell in lange Unterhosen schlüpfen, vorsichtshalber Regensachen drüber werfen, rein in die Gummistiefel und ab geht’s ins Feld. Los geht´s mit dem ersten Projekt mit Gymnadenia conopsea. Da heißt es erst einmal schnell machen, alle Netze (um Bestäuber fern zuhalten) zwischen Nacht- und Tagbestäubten Pflanzen wechseln. 1 Stunde später: schnauf, geschafft. Und gleich geht’s weiter mit dem zweiten Projekt: tägliche Kontrolle von erfolgreichen Blütenbesuchen bei Dacthyloriza lapponica. Irgendwann knurrt dann doch der Magen, und es gibt erst mal einen guten Kaffee und ein reichliches Frühstück. Gestärkt geht´s weiter. Etliche Stunden später wäre dann auch das geschafft. Aber wer wird denn hier an Feierabend denken? Nein, jetzt geht´s erst richtig los: Pflanzenhöhe messen, Blütenblätter messen, Sporlänge messen, Handbestäubungen durchführen … irgendwann hört man einfach müde und sterbenshungrig auf, aber fertig ist man dann noch lange nicht. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag, und übermorgen, und überübermorgen … und hoffentlich scheint da auch die liebe Sonne! (mehr …)

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Landschaftseindrücke aus Tågdalen, Norwegen

characteristische Wegweiser

charakteristische Wegweiser

Für all die kleinen aber doch täglichen Schwierigkeiten, sowie die Einsamkeit während dieser 6 Wochen Aufenthalt in Tågdalen wurde ich jedoch von der faszinierenden Landschaft entlohnt. Es war wahrlich jeden morgen aufs Neue atemberaubend und eine schier unbeschreiblich mystische Stimmung morgens um 5:30 durch den aufsteigenden Nebel durch den Sumpf zum Standort zu stapfen. Zuzusehen wie der Schnee auf den Bergen der gegenüberliegen Talseite von Tag zu Tag weniger wurde, das Moor austrocknete, und die Moltebeeren und Heidelbeeren über den Sommer reiften. Dennoch, es ist ein regenreiches Gebiet und so gab es auch etliche Tage drinnen sitzen und inmitten der dicken dunkelgrauen Wolken warten auf den nächsten Sonnenstrahl und endlich mal wieder die reizvollen Berggipfel sehen zu können. Ich kann nur sagen ich habe mich in diese Landschaft verliebt und werde ganz ganz bestimmt wieder dorthin zurückkehren! (mehr …)

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Survivaltraining in Norwegen

die eigenen vier Wände ;-)

die eigenen vier Wände 😉

Ich hatte ja nicht die geringste Ahnung was mich bei meinem nächsten Projekteinsatz in den norwegischen Bergen nahe Trondheim erwarten würde. Alles was ich im Vorfeld über meine geplanten nächsten 4 Wochen Feldarbeit in Norwegen wusste war eine Unterkunft ohne fließend Wasser und Strom, und jeden morgen um 6.00 im Feld zu sein. Aber ich war guter Dinge und es war wunderbares Wetter am Tag des Einzugs in mein „neues Zuhause“. (mehr …)

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