Geothermie in Island: Hveravellir

Solfatare in Hveravellir

Solfatare in Hveravellir

9. Juli 2012

Heute geht es nach dem gestigen Kurztripp zum Gletscher Langjökull richtig ins Hochland, zum Geothermiegebiet Hveravellir. Auch wenn es sich nicht immer ganz so anfühlt, denn die Straße Kjölur ist vergleichsweise gut ausgebaut, auch mit normalem PKW passierbar und entsprechend für isländische Verhältnisse gut befahren. Für unseren Mitsubishi Pajero wäre das so oder so kein Problem, weder die Kjölur noch die Nebenstraßen. Wir fahren zunächst ungefähr bis zur Mitte und biegen dann Richtung Westen ein und erreichen nach 2 Kilometern Hveravellir. (mehr …)

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Im heißen Bach bei Hveragerði

Dampfender Bach

Dampfender Bach

21. Juli 2009

Noch müde erheben wir uns aus dem Bett, frühstücken ausgiebig und beginnen auch sonst den Tag langsam. Ausruhen, Erholen, Entspannen steht auf dem Programm für heute. Gegen Mittag machen wir uns noch einmal auf in das schöne Tal bei Hveragerði, das Tal mit dem heißen Bach, das wir kürzlich wegen des Gewitters so plötzlich verlassen mussten. Wieder gehen wir an den beiden Erdlöchern mit kochendem Wasser und zischend entweichendem Dampf vorbei. Wieder blicken wir auf die Berge, auf denen aus allen Poren Dampf dringt. Wir waten durch den lauwarmen Gebirgsbach. Filmen noch einmal den Dampfkessel, in dem der Modder spritzend aufkocht. Ganz in seiner Nähe haben es sich heute ein paar Schafe gemütlich gemacht. Offenbar haben sie das Warnschild „hætta“ (deutsch: Gefahr) nicht gelesen oder ignoriert. Am Badebach beenden wir diesmal unsere Wanderung – und baden ausgiebig. (mehr …)

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Tageswanderung bei Hveragerði

Großer Brachvogel

Großer Brachvogel

Im Naturbad !!!

Im Naturbad !!!

18. Juli 2009

Heute machen wir uns nach den vielen Autofahrten endlich zu einer etwas größeren Wanderung auf. Es wird eine der eindrucksvollsten, wenn nicht sogar die eindruckvollste, die wir je gemacht haben. Drei und eine halbe Stunde sollten es laut Reiseführer sein, bei uns werden es trotz eines hektischen Rückmarschs fast sechs Stunden.

Früh schmeißt uns wie so oft der Regenrachvogel mit seinem Geflöte aus den Federn. Dem lustigen Vogel mit dem langen, krummen Schnabel kann man jedoch nicht böse sein. Alle Zeit trällert und pfeift und flötet er sich eins. Wenn er irgendwo steht oder sitzt, wenn er läuft und selbst wenn er fliegt. Dabei beherrscht er eine erstaunliche Palette lustiger Töne. Er klingt, als ob er seinen Schabernack mit uns treiben will. Das macht er auch. Immerzu hüpft und flattert er vor oder neben einem herum – bis man ihn fotografieren, filmen oder seinen Gesang aufnehmen will. (mehr …)

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