Eifelsteig: Bruch – Himmerod, 21 km

Eifelsteig: Blick auf die Salm
Eifelsteig: Blick auf die Salm

01.06.2014
Eigentlich führt die Etappe des Eifelsteigs von Himmerod nach Bruch. Da wir aber wieder in Großlittgen übernachten und der Wirt die Wanderer aus Bruch abholen müsste, wurden wir gebeten, die Tour von Bruch aus mit dem Ziel Großlittgen zu laufen. So kann jeder Wanderer sein Tempo laufen und niemand muss auf die anderen warten, um gemeinsam abgeholt zu werden. Uns ist es egal, welche Richtung wir laufen. So bringt uns der Wirt mit dem Auto nach Bruch. Wir starten bei bewölktem und grauen Himmel. Wir sind daher nicht so gut gelaunt. Über eine große Wiese verlassen wir Bruch und schauen immer wieder zurück. Der Blick gefällt uns. Das Laufen tut gut und so wird unsere Laune recht schnell besser. Erst laufen wir oberhalb des kleinen Flüsschens Salm. Dann geht es über Wiesen und breite Waldwege nach Landscheid. Der Weg führt uns entlang anEinfamilienhäusern und großen, gepflegten Gärten. Alles blüht, und der Blick zum Himmel verspricht heute doch noch Sonne. Der Ginster säumt auch heute wieder unseren Weg. Nach etwa der Hälfte der Strecke begegnen uns bekannte Wanderer der anderen Tage, die teilweise im Kloster Himmerod übernachtet haben. Sie staunen, uns in entgegengesetzter Richtung zu treffen. Insgesamt erklären wir sechsmal, weshalb wir heute in der anderen Richtung laufen. Bisher haben wir uns immer auf den Tagesetappen gegenseitig überholt. Nachdem wir alle getroffen haben, sind wir wieder allein.

Glücklich über die Sonne, die sich ab und zu sehenlässt, laufen wir wieder entlang der Salm. Die Natur ist recht urwüchsig. Dann laufen wir durch einen schönen Buchenwald und erreichen wieder das Kloster Himmerod, das wir ja nun schon von unserer gestrigen Etappe kennen. Wir müssen auf jeden Fall noch einmal ins Cafè und den leckeren Kuchen essen. Der Bäcker selbst bedient uns, und wir loben seine Kunst des Backens. Er freut sich und erzählt, dass schon mehrere Generationen seiner Familie hier gebacken haben und er sich teilweise an die alten Originalrezepte hält.

Heute laufen wir die Strecke vom Kloster bis nach Großlittgen. Die Sonne scheint inzwischen prächtig, so dass wir zum Abschluss unserer diesjährigen Wanderung die von uns so geliebten Wiesen genießen können. Langsam schlendern wir den Weg entlang. Wir denken, dass wir noch gut eine Etappe auf dem Eifelsteig laufen könnten. In Trier ankommen, wäre bestimmt auch schön. Aber morgen geht es wieder nach Hause. Obwohl es oft von oben und unten nass war, war es eine schöne, erholsame Wandertour.

Bruch
Bruch
die Salm in Bruch
die Salm in Bruch
Wiese I
Wiese I
Wanderweg bei Bruch
Wanderweg bei Bruch
Wiesenblumen
Wiesenblumen
Weidemit Tipi
Weidemit Tipi
Wiese II
Wiese II
Blick auf die Salm I
Blick auf die Salm I
Blick auf die Salm II
Blick auf die Salm II
Blick auf die Salm III
Blick auf die Salm III
Wegesrand
Wegesrand
Naturbelassen
Naturbelassen
Ginster am Wanderweg
Ginster am Wanderweg
Wanderweg I
Wanderweg I
Wanderweg II
Wanderweg II
bei Landscheid
bei Landscheid
Feld I
Feld I
Feld II
Feld II
Weg bei Landscheid
Weg bei Landscheid
Wanderweg II
Wanderweg II
Wanderweg III
Wanderweg III
Gelb-Weiß-Grün
Gelb-Weiß-Grün
kleiner Wasserfall
kleiner Wasserfall
Wanderweg III
Wanderweg III
Wanderweg IV
Wanderweg IV
Bachflora bei Himmerod
Bachflora bei Himmerod
Blick auf Himmerod
Blick auf Himmerod
Klostercafé
Klostercafé
Wiese III
Wiese III
Wanderweg V
Wanderweg V
Wiese IV
Wiese IV
Wiese V
Wiese V
Wanderweg VI
Wanderweg VI
Wanderweg VII
Wanderweg VII
Blick auf Großlittgen
Blick auf Großlittgen
Landgasthaus
Landgasthaus
Wanderschuhe
Wanderschuhe

Abreise vom Eifelsteig aus Großlittgen

02.06.2014
Unsere Abreise ist auf Empfehlung unseres Wanderungenanbieters ab Salmtal geplant. Darüber wundern sich unsere Wirtsleute in Großlittgen. Sie meinen, dass Wittlich viel günstiger wäre und sie uns dorthin fahren würden. Sie haben uns die Abfahrt des Zuges rausgesucht. Wir möchten einen frühen Zug nehmen, weil wir in Koblenz umsteigen müssen und lieber dort noch etwas Zeit haben wollen. Wir verlassen uns auf den Wirt mit der Abfahrtszeit. Er wählt die Zeit leider so knapp, dass wir nur noch die Rücklichter des Zuges sehen. Wir sind total verärgert, weil wir jetzt im kalten Wind eine Stunde auf den nächsten Zug warten müssen. Wir sind richtig sauer, zumal am gestrigen Abend die Gastfreundschaft im Gasthaus auch nicht hervorzuheben war. Ein Fußballspiel war wichtiger als wir.

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