Geschichten, die der Wald um Borkwalde erzählt

Flyer zum Waldspaziergang mit Förster
Flyer

21. Mai 2011

Man sieht, was man weiß. Wer am Waldspaziergang rund um Borkwalde, Deutschlands größter Holzhaussiedlung, mit dem Revierförster Jens Schwoch teilnahm, den der Borkwalder Kulturverein Zauche e.V. organisierte, der sieht mehr im Wald. Sogar kleine Dramen lassen sich nachvollziehen.

Um 9:30 Uhr geht es am Wirtshaus am Siebenbrüderweg los. Einmal über die Straße – und schon gibt es den ersten Stopp. Eigentlich will der Fotograf der Märkischen Allgemeinen nur schnell ein Foto machen, doch sofort ist etwas zu entdecken. Mitten unter Kiefern wurde ein Eichenwald gepflanzt, deren Bäume dem Kundigen etwas über das Mikroklima in einem Wald verraten.

Eichen mit Frostschäden

Förster und Fotograf
Förster und Fotograf
Frostschäden an Eichen
Frostschäden I

Einige der jungen Eichen haben braune Blätter. Schuld daran ist der Nachtfrost vor ein paar Tagen. Das würde man bei einer heimischen Baumart so gar nicht vermuten. Aber die Eiche braucht in jungen Jahren ein Dach über dem Kopf, wie uns der Förster erklärt. Und gerade an dieser Stelle ist das Kronendach der Kiefern nicht geschlossen, so dass der Frost wirken konnte. Die Eichen nur wenige Meter weiter sind dagegen völlig in Ordnung. Hier stehen die Kiefern dichter. Natürlich galt der erste Verdacht der Teilnehmenden dem Eichenprozessionsspinner, der aber in der Region um Borkwalde kein Problem darstellt.

Frostschäden im Wald
Frostschäden II
Junge Naturforscher im Wald
Junge Naturforscher
Erklärungen des Försters
Erklärungen I

Drama am abgebrochenen Kiefernast

Erklärungen im Wald
Erklärungen II

Einige hundert Meter weiter entdecken die mitwandernden Kinder ein merkwürdiges dunkles Knäuel am Wegesrand. Zuerst tippen wir auf Gewölle. Doch schnell stellt sich heraus, dass es sich um Teile eines Vogelnestes handelt. Die leuchtenden Federn sind ein eindeutiges Zeichen.

Übrigens soll man heruntergefallene Vogelnester nicht mit bloßen Händen anfassen. Sie können noch immer Vogelmilben enthalten, die auch beim Menschen ernsthafte Krankheiten hervorrufen können. Solche Milben werden zunehmend zu einem Problem für uns Menschen, weil wir weniger mit ihnen in Kontakt kommen und dadurch kein adäquates Immunsystem aufbauen. “Nicht die Natur wird giftiger, sondern wir Menschen schwächer”, meint Förster Schwoch.

Rest eines Nestes im Wald
Nestrest
Erklärungen des Försters im Wald
Erklärungen III
Entdeckung im Wald
Entdeckung
Drama und Ursache
Drama und Ursache
Erklärungen durch den Förster
Erklärungen IV

Während die Erwachsenen noch den Erklärungen des Försters lauschen, entdecken die Kinder schon den Rest des Nestes in der Gabel eines herabgebrochenen Astes einer der umstehenden Kiefern. Jetzt ist für Förster Schwoch das Drama, dass sich hier abgespielt haben muss, klar. In der Nähe zu Siedlungsgebieten gibt es immer unzählige streunende Katzen. Auch um Borkwalde herum hat deren Zahl mit den zuziehenden Menschen zugenommen. Der Vogel, der sonst kaum geeignete Nistplätze in den Kieferwäldern findet, hat den durch den herabgebrochenen Ast entstandenen stabilen Platz für sein Nest genutzt. Vermutlich hat eine Katze den bis zum Boden hängenden Ast als einladende Treppe verstanden und gute Beute gemacht.

Geschädigte Birken
Geschädigte Birken

An derselben Stelle lassen sich auch die verschiedenen Stadien der Schädigung von Birken beobachten. Während einige Birken noch grüne Blätter haben, sind andere kahl, haben aber noch zahlreiche Ästchen. Andere Birken habe nicht einmal mehr diese. Wenn ein solcher Weg als offiziellen Wanderweg genutzt werden soll, dann müssen die geschädigten Bäume zuvor entfernt werden. Das sind jedoch zusätzliche Kosten für jeden Waldbesitzer, den man mit diesen nicht allein lassen darf. Sonst wird er wohl kaum der Nutzung als Wanderweg zustimmen. In Vorbereitung auf den 112. Deutschen Wandertag sicher auch ein Thema.

Damwild im Wald

Damwild

Wir erreichen eine Kreuzung zahlreicher Wege – und entdecken auf einem dieser Wege in größerer Entfernung eine Gruppe Damwild. Wir bewundern den Förster, der es geschafft hat, die freilebenden Tiere genau zur richtigen Zeit an den richtigen Platz zu bringen. Wie der Förster erklärt, kann man sich in einer solchen Situation durchaus leise unterhalten. Der Geruch ist schneller, und wenn uns das Wild bisher nicht entdeckt hat, dann stört auch die leise Unterhaltung nicht. Allerdings sollte man schnelle Bewegungen vermeiden. Nach einigen Minuten entdecken uns die Tiere doch und ziehen sich gemächlich in den Kiefernwald zurück.

Aufforstung an der Wegespinne

Erklärungen im Wald
Erläuterungen V

An der Stelle, an der wir das Damwild entdeckten, lassen sich auch verschiedene Stadien der Waldumbaus beobachten. In dem einen Teil zwischen zwei der Wege ist ein typischer Kiefernwald in Monokultur zu sehen. Viel schöner sieht dagegen der Wald in der entgegengesetzten Richtung aus. Hier stehen verschiedene Laubbäume zwischen den Kiefern. Der Mischwald sieht nicht nur besser aus, er bietet auch den Vögeln mehr Nistmöglichkeiten und schützt besser vor Schall.

In einigen Wäldern um uns herum ist der Boden mit Moos bedeckt, in anderen mit Gras. Was ist besser? Moos kann sehr viel Wasser speichern und gibt nur den Rest an den Boden ab. Dadurch trägt es dazu bei, dass in Brandenburg vergleichsweise wenig Grundwasser vorhanden ist. Gras stört vielleicht beim Pilze suchen, ist aber für den Wasserhaushalt die bessere Variante.

“Wo kann man besser Pilze suchen?”, fragt uns der Förster. Wir tippen auf die Kiefernmonokultur – und liegen gar nicht so falsch. “Je schlechter der Wald, desto besser die Pilze”, weiß der Förster und differenziert sofort. In der Monokultur gibt es mehr Pilzmasse, aber weniger Pilzarten. In dem Mischwald dagegen ist die Zahl der Pilze zwar geringer, dafür gibt es aber viel mehr verschiedene Pilze zu finden.

Monokultur im Wald
Monokultur
Mischwald
Mischwald
Neue Aufforstung im Wald
Neue Aufforstung

In dem Mischwald sind die Eichen übrigens schon so groß, dass ihnen der Verbiss durch Rehe und Damwild nicht mehr viel anhaben kann. Deshalb ist hier der frühere Zaun entfernt worden. Der Wald zwischen zwei anderen Wegen ist dagegen noch nicht so weit. Die hier angeflanzten Bäumchen müssen noch mit einem Zaun geschützt werden. An anderen Stellen des Waldes sieht man mitunter um junge Bäume auch Plastikhüllen. Diese schützen die Bäume nicht nur, sondern wirken wie ein Treibhaus und beschleunigen das Wachstum der Bäume. Allerdings ist diese Art des Schutzes weit teurer als der Schutz durch einen Zaun. Während der Zaun, der schon entfernt werden konnte, aus Dünnholz direkt aus dem Wald war, ist der Zaun um den neuen Aufforstungsbereich aus Draht. Grund sind die gestiegenen Holzpreise, die dazu führen, dass sich heute sogar der Verkauf des früher wertlosen Dünnholzes lohnt.

Selbstgemachte Wildschweinplage im Wald

Gartenabfälle im Wald
Gartenabfälle I

Nur wenige Meter weiter entdecken wir einen Haufen Gartenabfälle. Ist doch alles Natur, wird sich dieser Gartenfreund gedacht und sich die 2,50 Euro für einen Grünabfallsack gespart haben. Leider entwickeln sich solche Abfallhaufen nach und nach fast immer auch zu richtigen Müllhaufen. Förster Schwoch weiß aber noch mehr zu erklären: “Solche Haufen mit Baum- und Strauchschnitt sind ideale Wohnstätten für Insekten und Würmer. Eigentlich eine prima Sache. Das entdecken früher oder später auch die Wildschweine. Der Grünabfall stand jedoch meist jahrelang im Garten und hat den menschlichen Geruch aufgenommen.

Gartenabfälle im Wald
Gartenabfälle II

Die Wildschweine verbinden daher den Geschmack der Würmer und den Geruch der Menschen. Das trägt dazu bei, dass sie sich in unserer unmittelbaren Nähe so wohl fühlen und Gärten und Rasenanlagen durchwühlen.”

Falschverstandene Naturliebe im Wald

Wegsperre im Wald
Wegsperre

Über den Waldweg, den wir jetzt entlang gehen, sind in dichter Folge dünne Holzstämme gelegt. Der Förster vermutet sofort, dass hier ein Naturfreund am Werk war, der die weitere Ablagerung von Müll und das Befahren der Wege verhindern will. Tatsächlich entdecken wir wenige Meter weiter einen Schutthaufen mit Dachpappe. Allerdings ist es falsch verstandene Liebe zur Natur. Was der Naturfreund nicht bedenkt ist, dass es durchaus ein berechtigtes Befahren der Wege gibt. Forstleute, Waldarbeiter, Jäger und Feuerwehr brauchen die Wege. Im Falle eines Brandes könnte die Feuerwehr nicht löschen. Selbst die Entsorgung des Mülls wird so behindert. Der Müllsünder selbst dagegen wird vermutlich nicht davon abgehalten werden, er sucht sich eben einen anderen Weg. Deshalb machen wir uns die Arbeit und räumen den Weg wieder frei.

Beräumung des Waldweges
Wegberäumung
Müll im Wald
Müll I
Müll im Wald
Müll II

Naturdünger

Altholz als Dünger im Wald
Dünger

Unter den jungen Kiefern liegen massenhaft trockene Stämme und Äste. Kreuz und quer. Das sieht nicht nur nicht schön aus, es macht auch ein Betreten des Waldes zu einem schwierigen Unterfangen. Aber es ergibt einen Sinn. Der märkische Sandboden ist so nährstoffarm, dass er selbst für die genügsame Kiefer zu wenig bietet. Wenn die zu dicht stehenden Stämme herausgenommen werden, bleiben sie deshalb als Dünger liegen. Über die Jahre verrotten sie und liefern den übrig gebliebenen Kiefern jahrelang den Humus, den diese für ihre Entwicklung benötigen. Es bleiben dabei nur die Spitzen der herausgenommenen Bäume liegen, weil diese zu wenig Rinde haben, als dass sich darin Schädlinge halten könnten, die später den großen Kiefern gefährlich werden. Zu DDR-Zeiten wurden die Stämme und Äste übrigens noch ordentlich in Reihen unter die Bäume geschichtet. Das ist heute zu teuer.

Randpotential

Warum gibt es überhaupt so viele Kiefern in Brandenburg? Schuld daran ist der alte Fritz. Er hatte erkannt, dass es die einzige Baumart ist, mit der sich auf märkischem Boden schnell ein Nutzen und Ertrag erzielen ließ. Heute lässt sich auch mit naturnahen Mischwäldern etwas erwirtschaften. Die Kiefer ist auch gut als Überdachung beispielsweise von Eichen geeignet. Der Nachteil eines Umbaus der Monokultur Kiefer zu einem Mischwald ist allerdings, dass die heutige Generation der Waldbesitzer wenig davon hat.

Kanzel der Jäger im Wald
Kanzel am Rand

An der folgenden Schonung mittelgroßer Kiefern lässt sich noch etwas über die Waldpflege lernen. Auf die Fläche wurden ursprünglich ca. 17.000 Kiefern eingebracht. Am Ende werden vielleicht noch 300 “geerntet” werden können. Bis dahin muss der Wald ständig gepflegt werden, d.h., es müssen die schwächeren Kiefern entnommen werden. Wenn diese Pflege unterbleibt, dann können die Bäume nicht optimal wachsen. Man erkennt das gut an den Bäumen am Waldrand. Diese Randbäume haben Platz und zeigen, wie die Bäume sein könnten. Dünnere Bäume im Waldinnern deuten auf unzureichende Bewirtschaftung hin. Außerdem ist die Krone der Kiefern dann zu klein. Wird eine solche Kiefer von Raupen befallen, so sind die Nadeln schnell weg und der Baum massiv geschädigt, wenn er nicht sogar abstirbt. Ein Baum mit ausgeprägter Krone behält dagegen immer ausreichend Nadeln zurück. Bevor die Raupen alles kahl fressen können sind sie schon längst zu Schmetterlingen geworden und auf und davon.

Gute Eiche, böse Eiche

Ameisenhaufen im Wald
Ameisenhaufen I

Recht häufig sieht man bei uns Eichen, die wunderbar große Blätter haben. Schön ist das nicht. Denn es handelt sich dabei um die aus Amerika stammende Roteiche. Da diese viel mehr Eicheln trägt und sich dadurch stärker vermehrt, verdrängt sie nach und nach unsere einheimische Eiche.

Kurze Zeit später finden wir noch eine kleine Eiche, an der man sehr gut den Verbiss durch Wild erkennen kann. Solcher Verbiss ist auch der Grund, warum zwar viele kleine Eichen zu sehen sind, aber kaum große. Da der Wolf als natürlicher Feind von Reh- und Damwild ausgefallen ist, muss der Mensch diese Aufgabe übernehmen. Jäger sind die Ärzte des Waldes. Dazu der Förster: “Würden sie zu einem Arzt gehen, der das als Hobby betreibt? Wohl kaum. Deshalb stehe ich dem Hobbyjäger skeptisch gegenüber.” Tatsächlich gibt es erste Überlegungen, wieder Berufsjäger einzuführen.

Zwei Eichenarten
2 x Eiche
Verbiss im Wald
Verbiss I
Verbiss im Wald
Verbiss II

Eidechsenparadies und Eidechsenwanderwege

Paradies für Eidechsen
Eidechsenparadies
Erklärungen im Wald
Erläuterungen VI

Dann erreichen wir eine offene Fläche mitten im Wald. Die wurde künstlich angelegt, um Eidechsen, Blindschleichen und anderen Reptilien ein Zuhause zu schaffen. Es gibt mehr Leute hier, damit mehr Katzen, und außerdem sind wir mobiler als früher geworden. Das hat zu einer Reduzierung dieser Arten geführt, so dass der Mensch wieder reparierend eingreifen muss. In dem künstlich zusammengeschobenen Erdwall wohnen tatsächlich mehrere Eidechsen, auch wenn wir nicht das Glück haben, sie zu sehen. Förster Schwoch weiß aber noch mehr zu erzählen. Eidechsen fühlen sich auch auf dem nahe gelegenen Friedhof wohl. Dort finden sie viele Gartenabfälle und Insekten und schwarzen Marmor, auf dem sie sich wunderbar wärmen können. Vom Friedhof sind sie hierher gekommen. Damit der Nachwuchs weiter ziehen kann, braucht er jedoch sonnige Flächen. Im Wald ist es zu schattig, als dass sich die wechselwarmen Tiere dort gut fortbewegen könnten. Sie werden leicht zur Beute. Deshalb haben die Forstleute zu ihrem Eidechsenparadies noch verschiedene ergänzende Freiflächen geschaffen. Dort wurden zudem Holzstapel hingelegt, unter denen sich die Reptilien vor ihren Feinden verstecken können.

Auf der Eidechsenlichtung können wir nebenbei auch noch einmal die verschiedene Wirkung der letzten Fröste auf verschiedene Baumarten beobachten. Währen die Buche oben starke Frostschäden aufweist, hat der Linde ganz in der Nähe der Frost offenbar nichts ausgemacht.

Auf Eidechsensuche
Auf Eidechsensuche
Buche im Wald
Buche
Linde im Wald
Linde

Freiheitsliebende Ameisen

Wir kommen auf den schönsten Waldweg, den es rund um Borkwalde gibt. Zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter kann man hier stimmungsvolle Bilder erleben. Mehrere hundert Meter lang stehen links und rechts des Weges fast alleeartig Birken. Allerdings haben diese mit 50 bis 60 Jahren ihre Altersgrenze fast erreicht. Von allein werden sie hier nicht nachwachsen, sie müssten also aktiv eingebracht werden. Weiter in Richtung Borkwalde folgen noch verschiedene Baumarten, gut sortiert in kleinen separaten Wäldchen: neben Kiefern und Birken Robinien, Lärchen, Roteichen, Pappeln und Espen. Für diese Vielfalt hatte der Vorgänger von Förster Jens Schwoch, Wilfried Loberszinski, unter den schwierigen Bedingungen zu DDR-Zeiten gesorgt.

Unterschlupf für Insekten und Eidechsen
Unterschlupf
Birkenallee im Kiefernwald
Birkenallee
Traubenkirsche
Traubenkirsche I
Traubenkirsche
Traubenkirsche I
Robinien und Lärchen
Robinien und Lärchen
Robinienwald
Robinienwald
Absterbende Pappeln
Absterbende Pappeln

Schließlich kommen wir zu einem großen Ameisenhaufen. Hier hat sich die Rote Waldameise angesiedelt. Die Rote Waldameise gilt nicht nur als “Arzt des Waldes”, sondern ebenso als Zeichen für einen gesunden Wald. Da sie das ganze Jahr über Insekten als Nahrung benötigt, kann sie sich nur dort ansiedeln, wo auch das ganze Jahr Insekten vorkommen.

Neuer und alter Ameisenhaufen
Neu und alt

Genau genommen sind es sogar zwei Ameisenhaufen. Den ersten hatte ein Naturfreund mit einem dichten Zaun aus Holz “geschützt”. Wie der Förster zu berichten weiß, stört das jedoch die Wärmeregulierung in einem so komplexen Gebilde, wie es ein Ameisenhaufen ist, empfindlich. Spätestens als das Holzgestell zusammenbrach sind die Ameisen ausgezogen und haben sich wenige Meter weiter einen neuen Haufen gebaut. “So wie uns die Einmauerung in der DDR nicht gut tat, so tut die Einzäunung auch den Ameisen nicht gut.”

Alter Ameisenhaufen
Alter Ameisenhaufen
Neuer Ameisenhaufen
Neuer Ameisenhaufen
Rote Waldameisen
Rote Waldameisen

Der Unterschied

Mischwald und Monokultur
Unterschied

Zurück am Siebenbrüderweg gibt es noch ein eindrucksvolles Erlebnis für uns. In Richtung Alt-Borkwalde steht rechts ein Kiefernwald in typischer Monokultur. Links dagegen hatte das inzwischen aufgelöste Borkwalder Umweltaktiv Ebereschen, heimische Eichen, Hainbuche und einige Arten mehr angepflanzt. Nach und nach ist eine natürliche Waldgemeinschaft entstanden, wie sie für unsere Gegend typisch wäre, wenn der Mensch nicht eingegriffen hätte. Beeindruckend ist für uns, dass Vogelgezwitscher fast nur aus dem linken Wald kommt. Während es dort trällert und tiriliert und singt, ist auf der rechten Seite fast Ruhe. “In der Kiefer kann kein Vogel nisten”, so die Erklärung des Försters.

[audio:https://unterwegsblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Vogelgezwitscher.mp3]

Natur und Mensch

Zum Abschluss unserer Runde frage ich den Revierförster Schwoch noch nach seinen Auffassungen über das Verhältnis von Mensch und Wald:

[audio:https://unterwegsblog.de/wp-content/uploads/2011/05/Wald-und-Mensch.mp3]

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