Havellandradweg, Ribbeck, Landgut Stober (damals Landgut A. Borsig)

Schloss Ribbeck
Schloss Ribbeck
Landgut Stober
Landgut Stober, damals A. Borsig

17. Juli 2013

Wir starten am Bahnhof in Nauen, nehmen uns aber für die Stadt keine Zeit. Gleich nach dem Bahnhof stoßen wir auf den Havelland-Radweg, dem wir auf unserer ersten Etappe folgen. Die Dörfer Lietzow und Berge streifen wir nur – und verpassen damit auch die beiden Mumien, die in der Kirche von Berge liegen sollen.

Wir fahren erst an ausgedehnten Kornfeldern, dann an ausgedehnten Maisfelder entlang. Lange Zeit stehen auch rechts und links hohe Hecken, so dass wir fast wie durch einen grünen Tunnel fahren. Ein angenehmes Gefühl. So sollte Sommer sein. Reifes Korn, am Rande Mohn- und Kornblumen, grüne Bäume und Sträucher, blauer Himmel mit wenigen Schäfchenwolken. Bald grüßt uns von fern die Kirche unseres heutigen Hauptzieles, die Kirche von Ribbeck. Gerade als wir auf die Straße nach Ribbeck einbiegen wollen, quert ein tieffliegender Storch unseren Weg. Zu überraschend und zu schnell für die Kamera, aber ein grandioser Anblick, wie er mit ausgebreiteten Schwingen fast auf Augenhöhe an uns vorbeischwebte, um dann mit sanftem Flügelschlag hinauf in den Himmel zu entschwinden.

Havellandradweg I
Havellandradweg I
Blick nach Lietzow
Blick nach Lietzow
Kornfeld I
Kornfeld I
Kornfeld II
Kornfeld II
Havelland I
Havelland I
Kornfeld III
Kornfeld III
Am Wegesrand I
Am Wegesrand I
Havellandradweg II
Havellandradweg II
Kornfeld IV
Kornfeld IV
Am Wegesrand II
Am Wegesrand II
Havellandradweg III
Havellandradweg III
Kornfeld V
Kornfeld V
Kornfeld VI
Kornfeld VI
Kornfeld VII
Kornfeld VII
Korn
Korn
Mohn
Mohn
Weg nach Berge
Weg nach Berge
Havellandradweg IV
Havellandradweg IV
Havellandradweg V
Havellandradweg V
Havellandradweg VI
Havellandradweg VI
Am Wegesrand III
Am Wegesrand III
Blick auf Ribbeck
Blick auf Ribbeck

Ribbeck

Als wir in Ribbeck einfahren sehen wir auch zwei Storchenhorste. Der eine auf einem niedrigen Schornstein auf der linken Seite, der andere hoch oben auf dem Schornstein der alten Brennerei auf der rechten Seite. Nach wenigen Metern erreichen wir den historischen Ortskern und stärken uns erst einmal in der „Alten Schule“. Das tatsächlich von einem alten Ribbeck 1841 erbaute Schulgebäude beherbergt heute u.a. ein Café, ein historisches Klassenzimmer und eine Fahrradstation. Die Speisekarte des Cafés ist tatsächlich einem alten Schulheft nachempfunden.

Stochennest auf dem Schornstein
Stochennest auf dem Schornstein

Gestärkt machen wir einen kleinen Ortsrundgang. Zunächst in den Garten des alten Pfarrhofes, dann an der alten Brennerei vorbei und zur Kirche, die wir auch besichtigen. Den historischen, durch Fontane berühmt gewordenen Birnbaum, der dort in vierter Generation wachsen soll, verpassen wir irgendwie. Dafür entdecken wir im Garten des Schlosses, einem Prunkbau aus dem 19. Jahrhundert, den „Deutschen Birnengarten“. Jedes Bundesland hat einen Birnenbaum, eine Birnensorte gespendet, die heute im halbrund angeordnet sind. Dahinter befindet sich eine bildliche Darstellung der Havel, natürlich nach einem Gedicht von Fontane. Zum Abschluss besuchen wir den Familienfriedhof derer von Ribbeck, wo wir auf den Gedenkstein für den 1945 ermordeten NS-Widerständler Hans Georg Karl Anton von Ribbeck stoßen.

Storchennest
Storchennest
Pfarrhaus & Pfarrgarten
Pfarrhaus & Pfarrgarten
Im Pfarrgarten I
Im Pfarrgarten I
Im Pfarrgarten II
Im Pfarrgarten II
Ribbecker Dorfkirche I
Ribbecker Dorfkirche I
Alte Brennerei I
Alte Brennerei I
Alte Brennerei II
Alte Brennerei II
Alte Scheune I
Alte Scheune I
Alte Scheune II
Alte Scheune II
Alte Scheune III
Alte Scheune III
Alte Scheune IV
Alte Scheune IV
Ribbecker Dorfkirche II
Ribbecker Dorfkirche II
Altes Waschhaus
Altes Waschhaus
Altes Waschhaus, Detail
Altes Waschhaus, Detail
Ribbecker Dorfkirche III
Ribbecker Dorfkirche III
Detail am Eingang zur Kirche
Detail am Eingang zur Kirche
Ribbecker Dorfkirche IV
Ribbecker Dorfkirche IV
Schloss Ribbeck II
Schloss Ribbeck II
Havel I
Havel I
Havel II
Havel II
Grabstätte
Grabstätte
Gedenkstein
Gedenkstein
Gedenktafel
Gedenktafel
Köstliche von Charneux
Köstliche von Charneux
Geschenk Niedersachsens
Geschenk Niedersachsens
Schloss Ribbeck III
Schloss Ribbeck III
Schloss Ribbeck IV
Schloss Ribbeck IV
Schloss Ribbeck V
Schloss Ribbeck V
Schloss Ribbeck VI
Schloss Ribbeck VI
Schlossportal
Schlossportal
Kirchturmspitze
Kirchturmspitze
Ribbecker Dorfkirche V
Ribbecker Dorfkirche V
Alte Schule Ribbeck I
Alte Schule Ribbeck I
Speisekarte als Schulheft
Speisekarte als Schulheft
Alte Schule Ribbeck II
Alte Schule Ribbeck II
Klappernder Storch
Klappernder Storch

Landgut A. Borsig

Von Ribbeck aus fahren wir entlang großer alter Bäume nach Groß Behnitz. Eingangs befindet sich der Sandkrug, eine ehemalige Gaststätte, deren Bedeutung noch immer erwähnt wird. Dann stoßen wir auf das Landgut A. Borsig (Gut Groß Behnitz). Für uns eine Überraschung, denn mit einem so ausgedehnten und historisch so bedeutsamen Gelände hatten wir nicht gerechnet. Wir schlendern ausgiebig über den großen Hof und machen dann Rast auf den Seeterrassen. Die Speisekarte wirbt damit, dass es die schönste Seeterrasse im Land Brandenburg wäre; und während wir auf ihr sitzen, sind wir sehr geneigt, das zu glauben. Man hat einen wunderbaren Blick auf den Großen Behnitzer See, die alten Bäume, darunter eine riesige, unter Naturschutz stehende Platane.

Radweg I
Radweg I
Radweg II
Radweg II
Sandkrug I
Sandkrug I
Sandkrug II
Sandkrug II
Sandkrug III
Sandkrug III
Landgut Stober (damals A. Borsig)
Landgut Stober I
Landgut Stober (damals A. Borsig)
Landgut Stober (damals A. Borsig) II
Alte Brennerei I
Alte Brennerei I
Landgut Stober (damals A. Borsig), Detail
Landgut Stober, Detail I
Landgut Stober (damals A. Borsig), Detail
Landgut Stober, Detail II
Landgut Stober (damals A. Borsig)
Landgut Stober III
Alte Brennerei II
Alte Brennerei II
Landgut Stober (damals A. Borsig)
Landgut Stober IV
Logierhaus
Logierhaus
Kornspeicher
Kornspeicher
Landgut Stober (damals A. Borsig)
Landgut Stober V
Schwalbenkinder I
Schwalbenkinder I
Schwalbenkinder II
Schwalbenkinder II
Schwalbenkinder III
Schwalbenkinder III
Seeterrasse I
Seeterrasse I
Großer Behnitzer See I
Großer Behnitzer See I
Großer Behnitzer See II
Großer Behnitzer See II
Großer Behnitzer See III
Großer Behnitzer See III
Großer Behnitzer See IV
Großer Behnitzer See IV
Unterhalb der Terrasse
Unterhalb der Terrasse
Großer Behnitzer See V
Großer Behnitzer See V
Landgut Stober (damals A. Borsig)
Landgut Stober X
Großer Behnitzer See VI
Großer Behnitzer See VI
Alter Baumbestand
Alter Baumbestand
Alte Platane I
Alte Platane I
Alte Platane II
Alte Platane II
Alte Platane III
Alte Platane III
Alte Platane IV
Alte Platane IV
Alte Platane V
Alte Platane V
Tor zum Landgut Stober (damals A. Borsig)
Tor zum Landgut Stober

Der weitere Weg führt und über Quermathen zurück nach Nauen. In Quermathen fällt uns der große ehemalige Speicher auf. Auf dem restlichen Weg der Windkraftpark auf der Nauener Platte. Links und rechts unseres Weges reiht sich ein Windrad an das andere. Zusammen mit den grünen Bäumen und Hecken und dem strohgelben Kornfeldern oder den kräftig grünen Maisfeldern eine durchaus eindrucksvolle farbliche Komposition. Von allen anderen Zwecken einmal abgesehen. Eine schöne Tour, für die wir wegen der Fotografiererei wieder einmal weit länger brauchen als geplant.

Radweg III
Radweg III
Windräder I
Windräder I
In Quermathen
In Quermathen
Kornspeicher
Kornspeicher
Windräder II
Windräder II
Mais & Windrad
Mais & Windrad
Monokultur
Monokultur
Windräder III
Windräder III
Windräder IV
Windräder IV

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